Neurophysiologische Entwicklungsförderung
Die Neurophysiologische Entwicklungsförderung nach INPP (Institut of Neuro-Physiological Psychologie) wurde 1975 von Peter Blythe und seinem damaligen Partner David McGlown in Chester, England, gegründet.

Das Besondere und Neue dieser Behandlung ist, dass es erstmals Erklärungen und Lösungen für die auffallenden Lern-, Verhaltens- und Bewegungsprobleme bei Kindern gibt.
Peter Blythe führt viele Probleme im kindlichen Alltag auf Entwicklungsverzögerungen des Nervensystems zurück.

Dieses Programm setzt auf der Hirnstammebene an. Dies ist der Unterschied zu den Programmen von Bobath oder der sensorischen Integration, die auf der Ebene der Halte- und Stellreaktionen ansetzen.

Vor allem äußere Einflüsse während der Schwangerschaft, während der Geburt und im 1. Lebensjahr können hierfür verantwortlich sein. In dieser Zeit wird Bewegung hauptsächlich über frühkindliche Reflexe gesteuert. Bleiben frühkindliche Reflexe über das 1. Lebensjahr hinaus aktiv, wird die willentliche Steuerung von Bewegung, Verhalten und Lernen hierdurch verzögert oder gestört. Auffällig ist bei diesen Entwicklungsverzögerungen, dass vor allem Kinder von normaler bis überdurchschnittlich hoher Intelligenz davon betroffen sind.
Denken Sie an Kinder:

  • die alles „wissen“, denen aber das Umsetzen von Wissen in Bewegung, z.B. beim Schreiben, Lesen und Rechnen, fehlt
  • die ein mangelndes Gleichgewichtsgefühl haben
  • denen Karussell fahren Übelkeit verursacht oder
  • die beim Autofahren unter Reiseübelkeit leiden
  • die Schwierigkeiten in der Auge-Hand-Fuß-Koordination haben und
  • hierdurch beim Schreiben öfters in der Zeile verrutschen,
  • unregelmäßige Abstände zwischen den Buchstaben lassen,
  • spiegelverkehrt schreiben oder
  • Endungen, bzw. Buchstaben beim Lesen und Schreiben überspringen
  • die am liebsten Fernseh schauen und Computer spielen, weil dies Tätigkeiten sind, bei denen die Intelligenz zwar gefördert werden kann, wo aber Bewegung viel zu kurz kommt. Das Nervensystem mit all seinen Verbindungen in den Körper entwickelt sich durch Bewegung!
  • Die Verhaltensauffälligkeiten, wie vermehrte Ängstlichkeit, Unsicherheit, Rückzug, aber auch Aggressivität und Anpassungsschwierigkeiten, Hyperaktivität, ADS, bzw. ADHS, entwickeln

Da ich selbst Mutter von 4 Kindern bin, kenne ich diese „Alltagschwierigkeiten“ sehr gut. Mittlerweile „profitiere“ ich jeden Tag ein bischen mehr von der Neurophysiologischen Entwicklungsförderung nach INPP. Mein Alltag ist jetzt wesentlich stressfreier geworden.

In meiner Praxis begleite ich Sie mit Ihrem Kind gerne durch diesen Lebensabschnitt.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite von INPP :
www.inpp.de